Bauleistungsversicherung – Schutz vor Schäden in der Bauzeit

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Bauleistungsversicherung oder umgangssprachlich auch Bauversicherung schützt vor unvorhergesehenen Schäden in der Bauzeit.
Schäden können z.B. durch höhere Gewalt verursacht werden, bekannte Beispiele sind Sturm und Hochwasser oder aber auch durch Vandalismus, unbekannte Eigenschaften des Baugrundes oder Ähnliches.

Sowohl für den Bauunternehmer als auch für den Bauherren ist die Bauleistungsversicherung während der gasamten Bauzeit des Objektes wegen der Gefahrtragung des § 7 VOB Teil B wichtig.
Grundsätzlich kann der Bauunternehmer erst nach Abnahme seines Werkes die vereinbarte Vergütung verlangen. Würde das im Bau befindliche Objekt zerstört werden, z.B. durch einen Sturm, müsste der Bauunternehmer auf seine Kosten neu bauen (Bauunternehmerrisiko). Eine Leistungspflicht besteht nämlich nur für unabwendbare Ereignisse nicht (Krieg, höhere Gewalt, Aufruhr).

Aber auch für den Bauherren ist die Versicherung wichtig, nämlich dann, wenn ein unabwendbares Ereignis eintritt und der Bauunternehmer eben deshalb nicht neu leisten muss. Denn dann kann der Bauunternehmer auch für das im schlimmsten Falle zerstörte Bauwerk Ersatz seiner Leistungen verlangen (Bauherrenrisiko).

Mit der Bauleistungsversicherung kann der Bauunternehmer für die Neuleistung Ersatz verlangen und der Bauherr erhält sein Bauobjekt.

Die Versicherung kann auf zwei Arten abgeschlossen werden:

Schließt der Bauunternehmer die Versicherung ab, kann das Bauherrenrisiko mitversichert werden.
Wenn der Bauherr die Versicherung abschließt, ist das Bauherrenrisiko immer mitversichert und der Bauunternehmer betweiligt sich an der Versicherungspämie.

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